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Keine gute Idee ist es, Tiere als lebende Weihnachtsgeschenke zu verschenken. Jährlich häufen sich kurz nach den Feiertagen ausgesetzte Tiere. Tiere, die Glück im Unglück haben, werden wenigstens in ein Tierheim gebracht. Die kurzweilige Zwischenstation unterm Weihnachtsbaum entpuppt sich viel zu oft als unüberlegte und spontane Geschenkidee, zulasten fühlender und leidender Lebewesen.

Ein Tier ist und bleibt weder ein chices Accessoire oder ein Spielzeug. Tiere sind empfindsame Lebewesen und haben je nach Art Bedürfnisse, die es gilt zum Wohle des Tieres umzusetzen.

Trotz aller Aufklärungskampagnen der Tierschutzorganisationen werden bedauerlicherweise immer noch Tiere als Weihnachtsgeschenk gekauft. Die Verantwortung für ein Tier ist hoch, egal ob Kleintier oder Katze bzw. Hund. Alle im Haushalt lebenden Personen müssen sich im Falle einer Tieraufnahme über die damit verbundenen Konsequenzen und die Verantwortung bewusst sein.

Vor allem die Feiertage, geprägt meist von Besuchen, Einkäufen, Festvorbereitungen, etc. sind denkbar ungünstig zur Eingewöhnung eines vierbeinigen Hausgenossen. Der kurz nach den Weihnachtstagen anstehende Jahreswechsel ist ebenfalls zu berücksichtigen.

Die Nachfrage regelt das Angebot – unser dringender Appell: Hände weg von der Weihnachtsware Tier! Wenn der Wunsch nach einem Tier besteht, machen Sie sich bewusst mit welchen Konsequenzen eine ordnungsgerechte Tierhaltung verbunden sein wird.

Auch das Tierheim Wannigsmühle hat ab dem 18.12.17 bis nach den Feiertagen einen Vermittlungsstop für unsere Schützlinge. Gerne können Sie unsere Schützlinge auch während der Feiertage besuchen. Sollten Sie ernsthaftes Interesse an der Übernahme eines Tieres haben, werden Sie sicherlich unsere Bitte, dass Tier erst nach den turbulenten Feiertagen zu übernehmen, verstehen.

Letzte Änderung 06.12.2017, 11:22:50 Uhr